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Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer


Bild: kfj.at

Mit dem Plagiatsjäger Dr. Stefan Weber spricht Christian Reisinger über die aktuellen Plagiatsfälle an der KoWi Salzburg, die Ursachen der Plagiate und Lösungvarianten. Neben den bereits bekannten Facetten dieser Angelegenheit erzählt Stefan Weber auch über Freundschaft, wissenschaftliche Redlichkeit und wie er zum Plagiatsaufdecker wurde.

Aktuell: Plagiatsverdacht bestätitgt - Klagenfurter Uni Assistentin entlassen




Die Eule: Wie sind Sie zum Plagiatsaufdecker geworden? Was sind Ihre Gründe dafür?

Weber: Die "Plagiatsjagd" habe ich mir nicht ausgesucht sondern ich bin Opfer einer Plagiatorin geworden. Eine Wiener Psychologin hat im Jahr 2002 einen Absatz aus meiner Dissertation wortgleich kopiert und für den Werbetext für ihr Buch verwendet. In weiterer Folge habe ich bei dieser Dame bei einem Projektantrag für ein Forschungsprojekt weitere Plagiatsstellen festgestellt, wiederum 1:1 aus meiner Dissertation übernommen.
Das Problem das ich mit Plagiaten habe ist nicht persönliche Betroffenheit sondern, dass meiner Meinung die gesamte wissenschaftliche Textkultur damit ab ad surdum geführt wird

Die Eule: Wie viele Plagiate haben Sie bereits aufgedeckt?

Weber: In den letzten Jahren habe ich mit diesem ersten Fall, inklusiv den aktuellen Fällen in Salzburg insgesamt 8 aufdeckt. Zu "aufgedeckt" muss ich aber sagen, dass ich auch in manchen Fällen darauf hingewiesen worden bin, beispielsweise bei dem Plagiatsfall in Kärnten.

Die Eule: Die aufgedeckten Plagiate, werden von Ihnen ja sehr öffentlichkeitswirksam aufgezeigt. Was bezwecken Sie mit dieser Vorgehensweise?

Weber: Der Grund dafür ist schlichtweg, dass ich vermute, dass die von mir aufgedeckten Fälle keine Einzelfälle sind, sondern nicht einmal die Spitze des Eisbergs sind. Das sind zufällig jene Fälle die in meinem Dunstkreis geschehen. Und ich könnte mir vorstellen wenn in anderen, insbesondere in kulturwissenschaftlichen Fächern Leute auch eine derartige Spürnase für Plagiate hätten, dass wir viel mehr Fälle in den letzten Jahren festgestellt hätten.

Die Eule: Was sind in Ihren Augen die Hauptgründe für Plagiate? Warum versuchen Studenten die an einer wissenschaftlichen Arbeit schreiben, die einen akademischen Grad erwerben wollen zu betrügen?

Weber: Es ist primär die Verführung durch das Internet. Es ist einfach in den letzten Jahren wahnsinnig verführerisch ganze Textstellen wortgleich aus dem Internet zu übernehmen. Vor und Mitte der 90er Jahre war es zumindest notwendig, sich ein Buch auszuleihen und abzuschreiben, oder sich bei einem Kollegen einem Arbeit aus diesem Bereich zu holen und diese vielleicht umzuformulieren. Jetzt ist es einfach so, man geht auf "hausarbeiten.de" oder tippt bei Google einfach ein Stichwort ein, landet bei einem Wikipediaartikel und findet dort eine Vielzahl an Links die zu diesem Thema verweisen. Es ist einfach wahnsinnig verführerisch geworden, quasi zum Volkssport avanciert diesen Textsegmente 1:1 zu übernehmen, oder ein wenig trickreicher diese Texte einfach umzuformulieren.

Die Eule: Liegt es wirklich nur am Internet und an den verführten Studenten oder wurzelt das Ganze nicht tiefer im System?

Weber: Natürlich kommt das noch hinzu. Es ist nicht nur das Internet schuld, das ganze universitäre System hat mit Schuld, da die Lehrenden in den vergangen Jahren bei den Studierenden viel zu sehr dem Reproduktionsparadigma verhaftet waren. Das heißt, sie haben immer wieder dieselben Themen gegeben, es gibt wahrscheinlich hunderte wenn nicht tausende Arbeiten zur Geschichte des Internets, und wenn es schon x Arbeiten dazu gibt und immer wieder durchgekaut werden, ist die Versuchung einfach zu groß, diese Geschichte nicht noch einmal selbst zu schreiben.

Es gibt jedoch keinen Zentral-Schuldigen. Ich kann den schwarzen Peter nicht nur dem Internet zuschieben, ich kann aber auch nicht nur sagen die Lehrenden sind schuld, und auch nicht, dass die Studierenden faul und dumm geworden sind. Alle 3 Aussagen stimmen voneinander isoliert so nicht. Präziser, das Internet hat für einen Verführungsschub gesorgt, es ist einfach wahnsinnig leicht geworden Texte zu übernehmen. Damit verbunden ist natürlich eine gewisse Dreistheit, eine gewissen Faulheit bei manchen Studierenden, die durch die Möglichkeiten des Internets das Rad nicht neu erfinden wollen. Der dritte Faktor sind die Lehrenden die von den Studierenden zu wenig kreative Leistungen abfordern und die Menschen auch zu zuwenig zum eigenen kritischen Denken hinführen. Wenn ich also diese 3 Faktoren zusammenführe komme ich vielleicht zu dem aktuellen Plagiatsproblem.


Die Eule: Es stellt sich ja auch immer wieder die Frage ob die von Ihnen aufgedeckten Fälle Einzelfälle sind, oder sozusagen zum regelmäßigen Studienalltag gehören. Haben Sie dazu ein wenig Hintergrundwissen und einige Zahlen?

Weber: Ich werde oft gefragt ob ich in dieser Sache ein wenig übertreibe. Wenn Studierende in den USA und Großbritannien zu 10 bis 30 % sagen, ich mache ab und zu "text copying", liegt die Dunkelziffer natürlich noch viel höher. Ich glaube, dass wir in gewissen Fächern eine sehr hohe Zahl an Plagiaten haben und die Frage ist, ob diese Angelegenheit jemals recherchiert und erforscht werden wird, und ob man dazu eine Art Plagiats-Taskforce oder Beauftragten bräuchte.


Die Eule: Bisher haben Sie ja fast ausschließlich Plagiate auf der KoWi Salzburg aufgedeckt. Wie sieht es in anderen Fachbereichen aus, vermuten Sie ähnliche Zustände?

Weber: Ich kann dazu einige Beispiele nennen. Ein Philosophieprofessor den ich hier nicht namentlich nennen kann, einer der wichtigsten Geisteswissenschaftler in Österreich hat unlängst folgenden Satz zu mir gesagt: "Die Leute können eine Diplomarbeit schreiben aber keine Exposé." Er will damit sagen, dass eine Diplomarbeit eine Textcollage aus dem Internet ist. Doch bei einem Exposé sind die Studierenden aufgefordert selbst handanzulegen, selbst zu texten. Und diese Fähigkeit in einer wissenschaftlichen Textsorte eigene Sätze zu formulieren haben die Leute verlernt oder es wurde ihnen nie gelernt. Der Kollege hat mittlerweile keinen Diplomanden mehr, weil sich herumgesprochen hat, dass er keine Plagiate akzeptiert. Eine Kollegin der Salzburger Uni hat mir gesagt, dass meine Arbeit den Eindruck erwecken würde, als gäbe es nur auf der Kommunikationswissenschaft Plagiate, und ich solle doch einmal zu den Pädagogen, zu Psychologen oder auch zu den Biologen gehen und prüfen. Ich kann jetzt keinen Generalverdacht aufstellen, dazu fehlt mir die Grundlage, ich kann nur vermuten dass in den letzten Jahren in allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen plagiiert wurde. Beweisen kann ich das jetzt überhaupt nicht. Das gilt auch für alle medizinischen und technischen Fächer. Gerhard Fröhlich, ein Linzer Kulturphilosoph, hat mir in den letzten Tagen ein E-Mail geschickt, in der er vermutet, dass vor allem in jenen Fächern plagiiert wird, in denen man sich viel mit Computern beschäftigt.


Die Eule: Ihre Kritiker werfen Ihnen ja vor, dass Sie sich primär auf die KoWi Salzburg einschießen. Warum prüfen Sie nicht Abschlussarbeiten aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen, warum nicht einen KoWi Fachbereich in Graz oder Wien. Es gibt ja auch die These, dass Sie sich über die Studenten am Fachbereich Salzburg rächen wollen, weil Ihre Bewerbung abgelehnt wurde. Wie reagieren Sie auf diese Vorwürfe?



Weber: Dazu ist zu sagen, dass ich mich natürlich aus Zeit Gründen auf jenes Fach konzentriere, das ich selbst studiert habe. Das ist naheliegend. Ich kann deshalb ja auch ein Plagiat aus der Kommunikationswissenschaft viel leichter erkennen als aus der Biologie. Natürlich kann ich mich auch zu den Biologen setzen und Diplomarbeiten auf Plagiate untersuchen. Man darf hier aber nicht vergessen, dass in verschiedenen Fächern verschiedene Zitierkonventionen vorherrschen, das heißt, es ist für mich viel schwieriger in der Biologie, oder der Mathematik ein Plagiat aufzudecken. Also die Konzentration auf die KoWi Salzburg ergibt sich einzig und allein aus der Tatsache, dass ich dort selbst studiert habe, und das die Fälle sozusagen in meinem Umfeld passiert sind von Leuten, die ich ja teilweise auch persönlich kenne.
Zu dem Vorwurf ich hätte dort keinen Posten bekommen: Zuerst eines: Ich bin in Wien habilitiert worden, bin damit sehr glücklich und bereue diesen Schritt keineswegs. Aber es stimmt, ich habe mich in Salzburg für eine Assistentenstelle beworben, auch für die Stelle eines Professors. Das kann man mir doch nicht vorwerfen, wenn ich eine akademische Karriere anstrebe, dass ich mich am Heimatinstitut auch bewerbe. Aus der Tatsache dass ich nicht genommen wurde ist keinesfalls zu folgern, dass ich einen Rachefeldzug plane. Ich bin mit meiner Habilitation in Wien sehr zufrieden, arbeite derzeit am Kuratorium für Journalistenausbildung, und mache meine Forschungsprojekte dort. Ich habe überhaupt keinen Ehrgeiz ans KoWi Institut zurückzukehren, ich habe auch keinen Ehrgeiz mich an jemanden zu rächen. Den einzigen echten Konflikt den ich je auf der KoWi hatte, war vor 6 Jahren mit Professor Fabris, dass ist aber allseits bekannt. Daraus lässt sich jedoch auch kein Rachefeldzug schließen. Außerdem steht kein einziger meiner aufgedeckten Plagiatsfälle in Zusammenhang mit Prof. Fabris. Es trifft ganz andere Betreuer, wie im aktuellen Fall den Rudi Renger, mit dem ich bis vor kurzem sogar ein freundschaftliches Verhältnis hatte.

Die Eule: Beim Thema Freundschaft, taucht ein anderer Kritikpunkt auf. Stimmt es, dass Sie wissenschaftliche Redlichkeit, der Freundschaft vorziehen?

Weber: Ehrliche Antwort, auch wenn ein Plagiat in meinem engeren Freundeskreis stattfindet, ist es ein Plagiat. In dem Fall auf den Sie anspielen, einer Bakk. Arbeit aus dem letzten Jahr, habe ich ein Plagiat gemeldet, obwohl der Autor mein Freund war. Schauen Sie, ein Beispiel. Der bereits erwähnte Philosophie Professor ist ein enger Freund von mir, ich schätze ihn sehr. Sollte ich feststellen, dass er plagiiert hat, würde ich diesen Vorfall melden, obwohl er mein Freund ist. Ein Plagiat wird definiert als einer der schwerwiegendsten Verstöße gegen die wissenschaftliche Redlichkeit. Diese ist für mich sehr hoch anzusetzen, ich will nicht sagen das höchste Gut, aber Redlichkeit, Ehrlichkeit und Fairness sind mir sehr wichtig. Und es ist auch nicht so wie Sie in ihrer Frage suggerieren, nur über Menschen, die ich privat kenne zu Plagiatsfällen zu kommen. Die Plagiatorin in Kärnten, oder jene in Wien kenne ich überhaupt nicht.

Die Eule: Sollten Ihre Vermutungen stimmen, und quer durch alle Fachbereiche in den letzten Jahren eine Vielzahl an Plagiaten entstanden sein, was sind Ihre Lösungsvorschläge um den Niedergang der wissenschaftlichen Textkultur zu verhindern?

Weber: Ich würde mir wünschen, dass die Uni erkennt das es hier ein schwerwiegendes Problem in den vergangenen Jahren gegeben hat. Meine Hypothese ist ja, dass seit dem Jahr 2000 ein gewisser Prozentsatz der Arbeiten unredlich zustande gekommen, also Plagiate sind. Mein Wunsch ist, dass die Uni das erkennt und handelt. Ich habe aber das Gefühl, dass Sie das weder will noch tut. Deshalb bin ich jetzt der böse Bub, der Nestbeschmutzer, der Rächer der das System kaputtmachen will. Hier werden Opfer und Täter verkehrt. Ich bin immerhin der, der dreimal plagiiert wurde, und es sind die Plagiatoren, die die Täter sind. Man wirft mir vor, ich würde die Wissenschaft beschmutzen, wegen mir sänke das Image der KoWi Sbg, jedoch der, der die Wissenschaft primär besudelt hat ist der Plagiator und jener Betreuer der das Plagiat übersieht.

Die Eule: Viele Freunde machen Sie sich mit Ihrer Arbeit nicht. Befürchten Sie nicht irgendwann berufliche oder persönliche Konsequenzen tragen zu müssen?

Weber: Wenn das Problem von der Öffentlichkeit und auch der Uni nicht gesehen wird, dann wird mein Kampf weitergehen müssen. Die Konsequenzen bekomme ich bereits jetzt zu spüren. Rudi Renger zum Beispiel, zieht einen Beitrag in einem Sammelband zurück, den ich herausgegeben habe. Natürlich versucht man jetzt, es mir schwer zu machen. Da ich mich vom akademischen Wissenschaftsbetrieb fast vollständig abgenabelt habe und jetzt außeruniversitär Forschung betreibe, glaube ich nicht, dass es große Probleme geben wird.

Die Eule: Sie sprechen Ihre Arbeit und das KoWi Institut an. Gibt es in Ihren Augen in absehbarer Zeit die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, einer Einigung oder einer Rückkehr in den Fachbereich?

Weber: Einen Weg zurück zu einer Kooperation oder einem Waffenstillstand sehe ich nicht, da ich immer wieder feststellen muss das auf meine Plagiatsanzeigen von der Betreuerseite nicht adäquat reagiert wird.

Die Eule: Die KoWi Salzburg hat ja bereits eine Stellungnahme zu den aktuellen Vorfällen veröffentlicht. Sind Sie damit zufrieden, haben Sie sich mehr erwartet, und würden Sie einen anderen Weg vorschlagen um Plagiate zu verhindern?

Weber: Ich bin naturgemäß nicht ganz glücklich mit dieser Stellungnahme. Ich hab mich insbesondere an dem Satz gestoßen, dass "Zitationsfehler und wissenschaftliche Ungenauigkeiten in die Beurteilung negativ miteinfließen". Ich finde, dass die richtige Zitierweise die Basis dafür ist, eine Arbeit überhaupt beurteilen zu können. Ich kann einer Arbeit kein Genügend geben, wenn 40 Seiten nicht aus der Feder des Autors stammen. Sobald ich so etwas feststelle, muss ich die ganze Arbeit zurückschmeißen. Das heißt, Zitationsfehler sind nicht etwas, was eine Arbeit in der Beurteilungsskala schlechter macht, sondern man sollte diese im Frühstadium erkennen und dem Autor gleich sagen wie er richtig vorzugehen hat. Und das ist der Punkt. Ich muss in der akademischen Ausbildung von Anfang an die Leute von diesem Reproduktionsparadigma und auch von diesem "Internet-Google-Wikipediasysndrom" versuchen wegzubringen. Ich muss versuchen von den Leuten kreative Eigenleistung herauszuholen, wenn das nicht geht, daran bin ja auch ich im Herbst in meiner LV gescheitert, dann ist leider Hopfen und Malz verloren, dann kann man nur hoffen dass sich die Entwicklung in den nächsten Jahren wieder ändert und anstelle von Micky Mouse Forschung wieder wissenschaftliches Arbeiten steht.

Die Eule: Was halten Sie vom Einsatz von Plagiatssoftware? Soweit ich weiß, wird diese bereits in manchen Ländern verwendet.

Weber: Ich finde es genügt der Hausverstand, es genügt ein Riecher. Man spürt wenn man mit den Studierenden in der Sprechstunde redet, ob diese das ernst meinen oder nicht, ob Fake vorherrscht oder Authentizität. Das muss man als Betreuer erkennen. Wenn man das nicht kann oder nicht will, dann ist das das Problem der Massenuniversität. Ein Professor hat einmal gesagt "die Massenuni ist korrupt geworden", dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ich werde es alleine nicht ändern können, aber ich versuche meinen Teil dazu beizutragen.

Die Eule: Vielen Dank für das Gespräch Herr Dr. Weber


von Christian Reisinger
christian@die-eule.at


Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer | 4 Kommentar(e) | Neuen Account anlegen
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Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer
Autor: hinterl am Montag, 12. Juni 2006, 16:05 Uhr
Cool, ausführlicher als in den Salzburger Nachrichten heute.
Komisch nur, dass der Betroffene und der Fachbereich alle Schuld von sich weisen und man es aber sogar selbst nachlesen kann: Da ist seitenweise abgeschrieben worden (beim aktuellen Fall) Da wird sicher jetzt ein Umdenken bei den Studenten paßieren!
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Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer
Autor: Krao am Montag, 12. Juni 2006, 16:12 Uhr
irgendwo sind die studis schon selbst dafür verantwortlich was sie tun. wenns so blöd san und bei einer dipl. abschreiben kann man ihnen auch nicht wirklich helfen. mit schuld sind zwar auch die betreuer, die quasi sowas prüfen sollen, aber ein bissl eigentverantwortung wär ned schlecht. zumindest bei leuten die einen akademischen titel erwerben wollen.
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Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer
Autor: lea am Freitag, 16. Juni 2006, 00:04 Uhr
na jetzt hörts aber auf. der weber ist ein mediengeiler affe, dem nix zu blöd ist. die sach mit dem plagiaten mag ja stimmen, aber anstatt das intern zu lösen gibt, rennt der von zeitung zu zeitung, von radio zu radio und erzählt seine geschichte. dass der FB nicht besser reagiert halt ich zwar auch für komisch, aber so wies der sw macht ist es einfach nur erbärmlich, und "hopfen und malz" erst recht verloren.
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Interview: Stefan Weber über Plagiate, Internet, und Nestbeschmutzer
Autor: das antlitz am Freitag, 16. Juni 2006, 00:11 Uhr
@krao: es wäre aber die aufgabe der profs den studenten beizubringen wies richtig geht. die tun aber nichts dergleichen, im gegenteil zum teil fördern die das abschreiben und zusammenfassen auch noch.

@lea: du hast schon recht, der sw ist nicht sondernlich sympathisch, plagiate aufzudecken ist trotzdem sinnvoll. wenns schon ned die betreuer machen, wer denn dann?

meiner meinung nach sollen die wie vm sw gefordert ein plagitats taskforce einführen. dann würden sichs die leute vielleicht weniger trauen.
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