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"Die Nonnenfrau" auf der Suche
Freitag, 12. Juni 2009, 21:43 Uhr
Sehr persönlich zeichnet die ehemalige Ordensschwester Karin Dachs ihren Weg ins Kloster nach. Sie schreibt über die Erfahrungen, die sie in ihren 10 Jahren als Nonne gemacht hat und ihre Entscheidung den Orden wieder zu verlassen und eine Familie zu gründen.
Auf dem Jakobsweg - Mit Pinsel, Stift und Pilgerstab nach Santiago de Compostela
Montag, 03. November 2008, 15:38 Uhr
In den vergangenen fünf Jahren entstand dieses künstlerische Tagebuch eines Pilgers. Die Bilder, die allesamt während der Reise von Einsiedeln nach Santiago de Compostela entstanden sind, zeigen neben der Vielfältigkeit des Jakobsweges, auch jene des Künstlers. Raffinierte, kurze Texte begleiten die Bilder, die Alltägliches zeigen und doch soviel darstellen.
Ein ganz spezieller Buchtipp von die-eule.at Ist Iran am Bau der Bombe interessiert?
Mittwoch, 11. Juni 2008, 11:49 Uhr
Der Atomstreit mit dem Iran droht weiter zu eskalieren. Israel und die USA schließen einen Angriff nicht mehr aus. Vereinzelt wird ein nuklearer Erstschlag gegen den Iran als Möglichkeit diskutiert, damit die iranische Regierung nicht weiter an der Atombombe arbeiten könne. „Mehrere Indizien sprechen dafür, dass der Iran gar nicht nach der Bombe strebt. Viel eher wird fieberhaft nach einer Rechtfertigung für den Angriff auf das Land gesucht.“, sagt Jens Brehl, Journalist und Autor von „Was soll ich noch glauben?“. In seinem Buch geht er auf das iranische Atomprogramm ein und bringt deutliche Interessen am iranischen Erdöl als Grundlage für den Konflikt ins Spiel. Amélie Nothomb: Schöne Neue Moral
Donnerstag, 08. November 2007, 00:45 Uhr
Moral ist gesellschaftlich bestimmt und bedingt. Angehörige derselben Kultur haben alle die gleichen Vorstellungen über Moral und Unmoral. Sie würden niemals einen Mord entschuldigen, niemals eine Entführung gutheißen. Niemals? Dann haben Sie noch nie die geniale Macht von Literatur kennen gelernt. Dann haben Sie noch nie Amélie Nothomb gelesen…
Julia Franck gewinnt deutschen Buchpreis
Montag, 15. Oktober 2007, 20:09 Uhr
Der deutsche Buchpreis, welcher vor Beginn der Frankfurter Buchmesse vergeben wurde, ging an die gebürtige Berlinerin Julia Franck. Mit ihrem Buch „Die Mittagsfrau“ kann sich Julia Franck, die Altamerikanistik, Germanistik und Philosophie studiert hat, über den bereits renommierten Literatur-Preis im deutschsprachigen Raum freuen.
Buchkritik: Paulus Hochgatterer - Die Süße des Lebens
Samstag, 28. April 2007, 17:14 Uhr
Über das Gegenteil von süß
Dienstag, den 17.4., war der Autor Paulus Hochgatterer auf Einladung des Salzburger Literaturforums Leselampe im Literaturhaus Salzburg zu Gast. Nach einer Einführung durch Babara Stasta, Herausgeberin der Literaturzeitschrift „Salz“, las Hochgatterer vor vollbesetzten Saal aus seinem neuesten Roman „Die Süße des Lebens“. Zwischen Freundschaft, Liebe und Krieg - Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel
Samstag, 17. Februar 2007, 19:21 Uhr
„Damit wir uns nicht verlieren“ -Edition des Briefwechsel zwischen Sophie Scholl und ihrem Freund Fritz Hartnagel 1937-1943. Kein Werk, das den Forschungsstand zur "Weißen Rose" groß vorantreiben wird, jedoch eine bewegende Dokumentation zweier verliebter Menschen, in einer menschenfeindlichen Zeit.
José Saramago: Die Stadt der Blinden
Dienstag, 08. August 2006, 22:16 Uhr
Wenig überraschend, es geht in der „Stadt der Blinden“ um blinde Menschen. Nicht nur, aber vor allem um die Blindheit der Augen. In einer Stadt erblinden zuerst nur einige Menschen, später die gesamte Bevölkerung und das ganze Land. Da die Blindheit um sich greift wie die Pest, sieht sich die Regierung gezwungen kompromisslos gegen die Epedimie vorzugehen und interniert alle Blinden in einer ehemaligen Irrenanstalt. In dieser isolierten Umgebung bildet sich eine Subkultur, die zeigt wie sehr der Mensch vor allem von seinen Augen, aber auch von der Solidarität untereinander abhängig ist. Schnell verbreiten sich Schmutz, Dreck, sexuelle Übergriffe und Gewalt. So zeigt sich auf der einen Seite wie erbarmungslos Menschen ihresgleichen unterdrücken, doch auch die andere Möglichkeit tritt zu Tage. Menschen organisieren und solidarisieren sich. Aber es leiden jene, die davor zurückschrecken die Blindheit ihrer Mitgefangenen auszunutzen. Eine Frau jedoch, die letzten Sehende unter den Gefangenen organisiert die Blinden. Deren Alltag, deren Leben und deren Ausbruch. |
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